Carnuntum trumpft auf!

Falstaff-Rotweingala mit vier Carnuntiner Preisträgern! Als eines der kleinsten Weinbaugebiete beweist Carnuntum damit abermals seine Rotwein-Kompetenz.

 

 

v.l.n.r. Wolfgang Rosam (Herausgeber Falstaff-Magazin), Franz Netzl, Hannes Artner, Philipp Grassl, Walter Glatzer, Peter Moser (Chefredakteur Falstaff-Magazin)  © APA Ludwig Schedl download (2 MB)

Mehr als 1.600 Besucher kamen in die Hoburg, um im festlichen Rahmen der 35. Falstaff Rotwein-Gala die besten Rotweine des Landes zu verkosten. Im Fokus der diesjährigen Prämierung stand der 2012er Jahrgang. "Nach 2009 und 2011 ein weiteres großes Rotweinjahr: attraktiv, fruchtbetont und perfekt strukturiert", fasst Falstaff-Chefredakteur Peter Moser zusammen, nachdem er gut 1000 Rotweine des Landes verkostet und beurteilt hat. Gefeiert wurden übrigens nicht nur die Sortensieger in neun Gruppen, sondern auch der 75. Geburtstag von Dr. Helmut Romé, Gründer des Falstaff-Magazins im Jahre 1980 und der Autor des allerersten Buches über österreichische Rotweine.

 

Carnuntum weiter im Vormarsch

Wie schon in den Vorjahren konnten die Carnuntiner Winzer auch mit dem Jahrgang 2012 wieder ihre Rotweinkompetenz ausspielen und in mehreren Kategorien die Preisträger stellen. Besonders gut abgeschnitten hat der Göttlesbrunner Winzer Philipp Grassl, der nicht nur mit seiner Cuvée Bärenreiser punktete, sondern auch mit dem reinsorten Syrah und darüber hinaus auch noch den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

 

Die Top-Bewertungen der Rubin Carnuntum Weingüter im Falstaff-Rotweinguide: 

 

  • Gesamtsieger: 2. Platz – Weingut Hans und Philipp Grassl 
  • Cabernet Sauvignon: 3. Platz – Weingut Franz & Christine Netzl, Cabernet Sauvignon Aubühel 2012
  • Cuvée: 2. Platz – Weingut Hans und Philipp Grassl, Bärnreiser 2012
  • Merlot: 3. Platz – Weingut Walter Glatzer, Merlot Haidacker 2012
  • Syrah: 1. Platz – Weingut Artner, Syrah and ever 2012, 3. Platz - Weingut Hans und Philipp Grassl, Syrah 2012

 

Grassl versilbert

Kompromissloses Streben nach Qualität zeichnet die Arbeit von Philipp Grassl im Weingarten wie auch im Keller aus. Schon seit Jahren punkten seine geradlinigen und doch erdverbundenen Weine bei Verkostungen im In- und Ausland. Der Schwerpunkt des 23 ha großen Familienbetriebes liegt dabei auf Rotweinen, wobei der "launischen" Sorte St. Laurent besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wie schon im Jahr 2007 wurde seine Lagencuvée Bärnreiser (Zweigelt, Merlot, Cabernet Sauvignon, Blaufränkisch) auch heuer zweiter Falstaff-Sieger.