Das Arbesthaler Hügelland

Das Arbesthaler Hügelland ist eine von hügeligen Wellen durchzogene Landschaft, deren nach Süden ausgerichtete Hänge dem Weinbau gewidmet sind. Die Jahressonnenscheindauer von mehr als 2.000 Stunden liegt im europäischen Spitzenfeld. Weil die Donau und ihre Seitenarme im Laufe der Erdgeschichte immer wieder ihren Lauf veränderten, findet man unterschiedliche Unter- und Oberböden in diesem Gebiet. Die höheren Teile der Hänge sind oft von Schotter geprägt, während tiefere Lagen immer mehr Lehmanteile aufweisen. An manchen Stellen findet sich auch Löss aus komprimiertem Sand, der während der Eiszeit angeblasen wurde. Lössige und lehmige Böden sind gute Wasserspeicher, die fruchtbetonte, oft mächtige Weine hervorbringen. Die kargeren Schotterhöhen sorgen für komplexe Rotweine mit großem Reifepotential. Der Klimamix aus warmen Luftströmungen aus dem Becken des Neusiedlersees und aus frisch-würzigen Luftmassen, die von der nördlich fließenden Donau und der großen Fläche des Maria Ellender Waldes stammen, sind die idealen Voraussetzungen für gut ausreifende, sehr aromatische Trauben, die fruchtintensive Weißweine und warme, samtige Rotweine garantieren.

Arbesthal, Göttlesbrunn und Höflein sind die Weinbauzentren dieses Hügellandes.

Blick über die Göttlesbrunner Weingärten © Photographie Helmreich
Weingärten in Arbesthal
Kellergasse in Göttlesbrunn © Photographie Helmreich