Nationalpark Donau-Auen

Zwischen den Hauptstädten Wien und Bratislava gelegen, schützt der Nationalpark Donau-Auen eine einzigartige Aulandschaft. Im Jahr 1984 wegen der Pläne in Hainburg ein Kraftwerk zu errichten heiß umkämpft, sind diese Flussauen seit 1996 ein international anerkannter Nationalpark.

Die Hauptrolle im Nationalpark spielt die Donau. Sie ist mit über 2.800 Kilometern Europas zweitlängster Fluss. In Österreich fließt sie nur mehr in der Wachau im Nationalpark Donau-Auen frei, alle weiteren Abschnitte sind aufgestaut. Für die Flussauen ist die Donau Lebensader, mit Pegelschwankungen von bis zu sieben Metern wird die gestalterische Dynamik sichtbar. Durch das Wechselspiel von Fallen und Steigen der Wasserstände ist ein Reichtum an Lebensräume entstanden. 

Die Donau-Auen bieten Kostbarkeiten aus dem Tier- und Pflanzenreich ein Zuhause: Eisvogel, Seeadler, Flussregenpfeifer, Hundsfisch, Sterlet, Biber und Europäische Sumpfschildkröte zählen zu den geschützten Tieren des Nationalpark. An botanischen Kostbarkeiten finden sich die Schwarzpappel, zahlreiche Orchideenspezies und die echte Wilde Weinrebe, Stammform aller Kulturreben.

Zu den Aufgaben des Nationalparks gehört es auch, seinen BesucherInnen ein unmittelbares Naturerlebnis zu ermöglichen. Mit zunehmender Siedlungstätigkeit, Verkehr und Ausbau der Infrastruktur wird es immer wichtiger, dass die Flussauen entlang der Donau als Naturerbe, „grüne Lunge“, Klimaregulator und Erholungsraum für kommende Generationen zu erhalten.

 

www.donauauen.at